Bremen und die Globalisierung:
Nur verdienen oder auch gerecht gestalten?
Bremer Politik verspricht:
Verbreitung der Millenniums-Entwicklungsziele und Aktivitäten hinsichtlich des Themenkomplexes "Kommunale Beschaffung"
Die rot-grüne Regierung in Bremen 2007 hat in ihrem Koalitionsvertrag festgelegt, dass sie die Bekanntmachung der MDGs in der Bevölkerung fördern und sich für eine faire und ökologische Kommunale Beschaffung einsetzen will:
" [...] Die Verbreitung der Millennium-Entwicklungsziele in der Bevölkerung Bremens in Zusammenarbeit mit schulischen und außerschulischen Akteuren, um das Bewusstsein für entwicklungspolitische Inhalte zu stärken und Handlungskompetenz zu fördern . [...] Ziel ist es, die gemeinsame soziale Verantwortung von Staat und Unternehmen in Zeiten der Globalisierung zu stärken. Im Bereich des Beschaffungswesens werden faire und ökologische Kriterien entwickelt und angewendet." (Koalitionsvertrag vom 27.06.2007, S. 107)
Bereits auf der
Veranstaltung mit Parteienvertretern am 18. April.2007 hatten sich alle anwesenden Abgeordneten für ein Hearing zum Thema "Kommunale Beschaffung" in der Bremischen Bürgerschaft im Herbst 2007 ausgesprochen. Das Aktionsbündnis Millenniumsziele wird die Politiker/innen nun mit einem Brief an die Fraktionen daran erinnern.
Finanzsenatorin will gemeinsames Projekt mit den NGOs

Die Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grüne) betonte beim Empfang zur Eröffnung der neuen Räume des Bremer entwicklungspolitischen Netzwerkes (BeN) und des Bremer Informationszentrums für Menschenrechte und Entwicklung (biz) am 9. Juli 2007, dass sie bereits in den ersten 100 Tagen ihrer Amtszeit gemeinsam mit den Nichtregierungsorganisationen ein Projekt zum Thema Kommunale Beschaffung starten möchte.
Eine Aktion des Bremer entwicklungspolitischen Netzwerkes (BeN) zusammen mit der Ökumenischen Initiative Bremen und dem Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz).